Digitale Subsistenz

Digitale Subsistenz, die    [dɪgiˈta:lə zʊpzɪs’tɛnts]

Wortart: Substantiv, feminin

Bedeutung: Digitale Subsistenz oder digitale Selbstversorgung bezeichnet den eigenständigen und an die Bedürfnisse angepassten Einsatz digitaler Technologien, insbesondere von internetbasierter Kommunikation.

Aussprache:

Herkunft: Im Jahr 2015 tauchte der Begriff erstmals im Wortschatz von Convive* auf, zunächst nur sporadisch und in verschiedenen Variationen. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu nem festen Bestandteil des Selbstverständnisses.

 

Websites, Mailinglisten, Instagram, Pokémon go, Vimeo, Whatsapp – die Möglichkeiten digitaler Kommunikation sind heutzutage enorm. Viele Menschen nutzen diese Technologien ganz intuitiv und selbstverständlich, andere fühlen sich davon überfordert oder sogar bedroht. Was beide Gruppen gemeinsam haben: Oft wissen die Nutzer*innen nicht, wie die verwendeten Technologien funktionieren. Das bietet Raum für Unsicherheiten und Mythen über Sicherheit und lässt wenig Platz für das Nachdenken über Alternativen.

Im Rahmen der digitalen Subsistenz erkunden wir mit Menschen die Funktionsweise der verwendeten Technologien und identifizieren gemeinsam jene Techniken, die sie im persönlichen Alltag tatsächlich brauchen und verwenden wollen.

Convive* bringt die digitale Subsistenz in die Praxis von Organisationen und KMUs. In individuell angepassten Workshops wird Hintergrundwissen über die unterschiedlichen Technologien vermittelt. Im nächsten Schritt wird dann gemeinsam ein Kommunikationskonzept ausgearbeitet, das passgenau auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des jeweiligen Akteurs zugeschnitten ist.

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